Archiv des Autors: Andi Weiland

Über Andi Weiland

Jahrgang 1985, Studium der Politik- und Kommunikationswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Langjährige Erfahrungen im Bereich der Jugendarbeit und Förderung von NachwuchsjournalistInnen. Vorstand der Jugendpresse Deutschland e.V. und Verantwortlicher der Medienprojekte „politikorange“ und „Jugendmedien.de“. Beschäftigt sich mit Technikphilosophie und betreibt mit ohrenflimmern.de sein eigenes Blog. Seit 2010 Gastredakteur der Berliner Gazette.

Woher kommen die Visionen?

Foto: Jonas Müller / www.jugendfotos.de

Sie sitzen – noch! – nicht mit der Glaskugel im Parlament, oder lesen im Bodensatz ihrer Kaffee- und Teetassen. Aber wenn es um Energiepolitik geht, ist der Blick der Bundestagsabgeordneten stets in die Zukunft gerichtet. Analysen und Szenarien sind Basis für schöne Mehrjahrespläne. Ob sie aufgehen oder nicht steht teils bis Fristablauf in den Sternen. Hauptsache ist, dass sie für’s Erste konkrete Maßnahmen ersetzen – was ausreicht, das Volk zu beschwichtigen; dabei Forschung wie Wirtschaft Zeit lässt, ihre Lobbyisten auf Tour zu schicken. Von Ulrich Mai
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Wirtschaft und Wir


Foto: Stefan Franke / www.jugendfotos.de

„Die Wirtschaft“ – eine der Top-Plattitüden in fast jeder Debatte. „Die Energiewirtschaft“ – fast noch schlimmer in der Energiediskussion. Ein wahrer Kern ist da schon – schließlich ist das Thema komplex, für viele ist die Wirtschaft eine Black Box. Diese Kiste auszupacken und sich Stück für Stück in die Thematik einzuarbeiten, das ist das Ziel von Referent Ory Laserstein. Ein Einblick in die Themengruppe „Wirtschaft“. Von Leonie Geiger und Lorenz Seibl (zusammengerechnet 45 Jahre alt, genau wie das weltweit älteste AKW in Oldbury)
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Frösche auf dem Weg zum Teich


Foto: Sarah Steffen / www.jugendfotos.de

Eigentlich improvisiert man ja, wenn der Plan nicht aufgeht – für politische Kabarettisten ein Graus. Denn die Pointe muss stimmen und das Publikum klatschen. Mitmachen unerwünscht. Für Alexander Demling und Lorenz Deutsch wäre das wiederum entsetzlich. Denn Improvisationstheater ohne aktives Publikum ist nicht nur wie ein Sommer ohne Sonne, sondern schlichtweg unmöglich. Eine Kolumne von Anna Riedel (22. Mag weder Sommer noch Sonne, dafür Frösche.)
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Für Kühltheken-Türen in Gemüseläden


Bild: Julian Schulz

Nur vernetzt kann man Großes bewegen und sich wehren: Welche Rolle spielen Jugendliche bei der Energiewende und wie können sie sich daran beteiligen? Die Pfingstakademie-Organisatoren Annette Ullrich und Julio Canto Ortiz standen im Interview mit Julian Heck Rede und Antwort. Julian Heck (21 Jahre, Soziologie- und Politikstudent in Darmstadt, hat nach einem guten Kaffee wieder genug Energie)

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SuperduperPowerrangerEnergieSparTipp!

 

Wikpedia sagt uns, dass Energie eine fundamentale physikalische Größe ist. Sie ist nötig, um Körper zu beschleunigen, ihn entgegen einer Kraft zu bewegen, um eine Substanz zu erwärmen und noch für so einges mehr. Im Grunde brauchen wir sie immer. Aber immer mehr verbrauchen wir sie zu viel. Deswegen haben wir im Laufe der diesjährigen Pfingstakademie SuperduperPowerrangerEnergieSpartipps, kurz EST gesammelt, die kreativ, machbar oder einfach nur absurd sind. Vier der Vorschläge wurden mal etwas anders abgelichtet. Vielleicht erkennt ihr ja, welche gemeint sind. Und aus der Fülle der SuperduperPowerrangerEnergieSpartipps suchen wir jetzt per Umfrage einen Gewinner. Viel Spaß dabei!

Setze hier deinen Haken für den perfekten Energiespartipp oder diskutiere über die abgegeben Tipps. Über den Kommentarbereich kannst du auch deinen ultimativen EST hinzufügen.

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Auf der sicheren Seite

Foto: Johannes Ammon / www.jugendfotos.de

Fußballevents, 1. Maidemos oder Karneval der Kulturen: all das sind Großveranstaltungen. Aber wie können sie friedlich ablaufen oder sich Ausschreitungen zumindest in Grenzen halten? Darüber wurde im Workshop „security / safety“ diskutiert. Was haben Sicherheitskonzepte aber mit der Energiewende zu tun?
Von Jonas Krüger 16 Jahre, geht in Berlin zur Schule
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Die Welt braucht mehr Barcamps!

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Barcamp. Dieses Wort plazierte sich im Programm wie Neonfarbe im altbekannten Grau. Auffallend, neu und das fast den ganzen Sonntag lang. Doch bevor Teilnehmer zur Bar zu rennen wollten, klärte Nina Galla die Methode auf. Die freiberufliche Kommunikationsberaterin ist Organisatorin des EnergyCamps in Hamburg, ein Barcamp, das sich mit Umweltschutz und erneuerbaren Energien beschäftigt. Im Videointerview stand sie Frage und Antwort. Von Leonie Geiger (19 Jahre alt. War noch nie auf einem Barcamp und wäre ohne Nina wohl auch zur Bar gerannt.)

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15 Minuten Aufmerksamkeit für Baku


Foto: escaustria.at / Flickr

Wenn der Fernseher gestern aus blieb war das keine Stromsparmaßnahme, sondern ein politisches Statement: in Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan, ging das Finale des 57. Eurovision Song Contest über die Bühne. Und das, obwohl die Situation im Land abseits von Spotlights, seichtem Pop und der Glitter-Scheinwelt nicht sonderlich rosig ausschaut. Gut die Hälfte der Pfingstakademie-Teilnehmer*innen hat den Wettbewerb kollektiv auf der Leinwand verfolgt – immerhin energieeffizient, und mit dem gebotenen kritischen Verstand, um die Inszenierung politisch zu hinterfragen. Von Ulrich Mai (24 Jahre, studiert Jura in Mainz und würde der Regierung von Aserbaidschan 0 Punkte geben)
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„Das Ding muss mit Geld funktionieren“


Foto: Viola Rudolf / www.jugendfotos.de

Die Energiewende managen, aber wie? Im Workshop „Projektmanagement“ wird schnell klar, dass bei der eigenen Projektplanung kreative Ideen gefragt sind und auch wirtschaftlich gedacht werden muss. Wer im eigenen Saft schmort, betreibt Umweltschutz zum Selbstzweck. Wer innovativ sein will, muss unternehmerisch und ökologisch handeln. Von Lorenz Seibl (26 Jahre, studiert Soziologie in München, ist energetisch saniert, sonst geht’s im aber ganz gut)
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