Montag: Methodentag

Folgende Arbeitsgruppen für die Vermittlung von Methoden und Werkzeugen planen wir für die pfingstAKADEMIE 2019. Wir aktualisieren laufend die Ausschreibungstexte und Referent*innen, also stay tuned!

  • Graffiti: East-West-Gallery
  • Parkour
  • Projektmanagement
  • Theater der Unterdrückten
  • Moderation
  • Fotografie
  • Dokumentation im Blog

1. Graffiti: East-West-Gallery

Die East-Side Gallery ist eine der populärsten Ausstellungen Berlins.
Sie symbolisiert künstlerische Freiheit und wesentliche politische Veränderungen der Wendejahre.

Wir haben uns die Frage gestellt: Wie würde diese Mauer aussehen, wenn sie 30 Jahre später entstanden wäre?

In diesem Workshop lernt ihr, wie ihr mit Graffitis euren Forderungen kreativ Ausdruck verleihen könnt.
Von Spraytechnik bis zur Inspiration verschiedenster Gestaltungsmethoden: Wir erstellen eine East-West-Gallery. An dieser könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen und eure Sicht auf die letzten Jahre an die Wand bringen.

2. Parkour:

Das einzige, was ihr hier mitbringen müsst, ist euer Körper. Im Parkour geht es darum, ein Ziel über Hindernisse möglichst effizient und unkompliziert zu erreichen.

Für alle, die sich ihre Grenzen nicht durch Mauern definieren lassen wollen, ist dieser Workshop genau richtig.

Welche Möglichkeiten gibt es, eine Mauer zu überwinden? Wie springt man auf und über eine Mauer, ohne sich zu verletzten? Wählt euren eigenen Weg und lernt, wie ihr euren Körper als Instrument nutzt, um sicher euer Ziel zu erreichen.

3. Projektmanagement

Du hast eine Projektidee und würdest sie gerne umsetzten? Allerdings weißt Du nicht, wo Du anfangen sollst?

Dieser Workshop zeigt Dir, wie Projekte geplant, strukturiert, organisiert und abgeschlossen werden. Dabei kannst Du herausfinden, welche Methode am besten zu Dir und Deiner Projektidee passt.

Auch wenn Du noch keinen Projektwunsch im Kopf hast, besteht die Möglichkeit, an der Gestaltung von Projektplanung mitzuwirken und deine eigenen Vorschläge einzubringen.

In Bezug auf unser Thema möchten wir mit euch diskutieren, wie sich Projekte inklusiv gestalten lassen, also alle gleichberechtigt daran beteiligt sind.

Was muss ich bei der Planung für ein Projekt mit Barrierefreiheit beachten? Wie sehen Projekte ohne Grenzen aus? Wie lassen sich diese umsetzen? Und was bedeutet überhaupt Inklusion?

4. Theater

Mit dieser kreativen Protestmethode könnt ihr eure Stimme und euren Körper nutzen, um zu teilen, was euch beschäftigt. Und zwar vor und mit Publikum. Das„Theater der Unterdrückten“ bietet allen Darsteller*innen die Gelegenheit, Szenen selbst zu gestalten und eigene Erfahrungen, Ängste und Erwartungen einzubringen. Hier geht es um die Beantwortung von Fragen die euch beschäftigen oder während des Spielens entstehen.
Dabei steht ihr nicht allein auf der Bühne. Ziel des Theater der Unterdrückten ist es, das Publikum aus der passiven in die aktive Rolle zu bringen. Die Zuschauer*innen können auf die Bühne kommen und die Handlung durch ihre Ideen verändern.

Welche Meinung habt ihr zu Mauern und Grenzen? Welche Hürden stehen euch im Weg und welche Grenzen wollt ihr überwinden oder sogar einreißen?

Hier habt ihr die Möglichkeit, euch mit dem Publikum über eure Ansichten auszutauschen und diese auf die Bühne zu bringen.

5. Moderation

Aufgabe einer Moderatorin/ eines Moderators ist es, einen Prozess oder eine Gesprächsrunde zu leiten. Dabei ist es wichtig, die Ideen von möglichst allen einzubinden und zwar so, dass es einen strukturierten und kontrollierten Diskussionsablauf gibt. Ein Gruppengespräch oder eine Veranstaltung zu moderieren ist gar nicht so einfach.

Wann ist es wichtig, sich neutral und objektiv zu verhalten, wo muss ich einschreiten und Grenzen setzen? Und wie gestalte ich meine Moderation so, dass alle zu Wort kommen? Was muss ich bei meiner Moderation beachten, damit sie für alle zugänglich, also inklusiv ist?

In diesem Workshop lernt ihr, welche Methoden sich gut und weniger gut für eure Moderation eignen. Zudem zeigen wir euch, welche Bedürfnisse dabei zu beachten sind, wie ihr leichte und diskriminierungssensible Sprache anwendet und wie ihr visuelle Unterstützung für alle gestaltet.

6. Fotografie

 

7. Dokumentaion im Blog

Die Blog-AG ist ein durchgängiger Workshop (Freitag bis Dienstag) für journalistisch
interessierte Menschen. Ziel ist es, während der pfingstAKADEMIE Artikel, Umfragen und mehr
zu den einzelnen Programmpunkten, den Inhalten und Beteiligten zu produzieren, dabei die
Stimmen und Stimmungen einzufangen und damit ein Dokublog zu füllen. Dabei ist es nicht auf
das Schreiben beschränkt, sondern es können auch Videos- und Multimedia-Storys entstehen.
Unter Anleitung von Medienprofis erhältst du Tipps fürs journalistische Schreiben, Bloggen und
Multimedia-Arbeiten.