Kategorie-Archiv: PA 2013

PA 13

Vom 17. bis 21. Mai 2013 stand die Pfingstakademie Jugendbeteiligung unter dem Motto:„Stadt.Land.Zukunfts(t)räume“
Partizipation in der Stadt- und Dorfentwicklung
zwischen Gentrifizierung und Abwanderung

In 20 (!) Artikeln könnt ihr hier im Blog nachverfolgen, was und wie wir zusammen diskutiert und gefeiert haben u.a. mit der ersten PA-Band!
Im Blog findet ihr Weiterlesen

Stadt statt Land

Foto: Benjamin Eichler/ www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by) http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.de Foto: Benjamin Eichler/ www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by)

Hamburg, Frankfurt, München, Ruhrgebiet. 4 junge Erwachsene, 3 Fragen, 2 Jungs, 2 Mädchen – ein Zukunftstraum. Die Stadt. Wie erleben junge Leute sie, wie wollen sie in Zukunft leben? Vier Stimmen von der Pfingstakademie. Eingefangen von Laura Schwieren (17, Heimathafen Hamburg)

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Werkzeuge AGs 2013

Das waren die Werkzeuge-AGs 2013,

Akademie begleitend von Fr-Di:

 

 

 

Visualisierung – Das Auge denkt mit

Wer kennt das nicht: Langweilig Vorträge, öde Power Point Präsentationen und komplizierte Grafiken, die keiner versteht. Damit ist jetzt Schluss. Im Workshop „Visualisierung“ lernst du mit tollen Grafiken,  visuell durchdachten Vorträgen und Seminaren Deine Teilnehmer zu begeistern. Für gute Visualisierungen musst Du kein Künstler sein. Im Workshop lernst Du mit ein paar einfachen Strichen tolle Zeichnungen zu erstellen.  Daneben bekommst Du viel Hintergrundwissen über die Funktionsweise unserer Wahrnehmung. Denn der Mensch nimmt im Schnitt nur 15 Prozent seiner Umwelt wahr. Das ist sehr wenig. Im Workshop lernst Du mit Farben, Formen und Symbolen Deine Inhalte zu strukturieren und so die Aufmerksamkeit deiner Teilnehmenden richtig zu lenken. Dabei wird vor allem praktisch und kreativ ausprobiert. Du wirst viel zeichnen, Präsentationen erstellen, fotografieren und eigene Workshopelemente entwickeln.

Workshop mit David Weigend

David Weigend
ist im Vorstand des Bildungswerks für Schülervertretung und Schülerbeteiligung. Er hat Volkswirtschaft und Zukunftsforschung an der Freien Universität in Berlin studiert und ist Alumnus der School of Design Thinking des Hasso Plattner-Instituts. David ist Spieleentwickler beim jungen berliner Unternehmen Tollabox und als freier Trainer und Moderator mit den Schwerpunkten Innovation, Projektmanagement und Visual Facilitation unterwegs. Durch sein jahrelanges Engagement im Jugendbeteiligungsbereich kann er auf einen großen Schatz an Ideen, Erfahrungen und Tipps zurückgreifen. 


 

Projektmanagement

“Wir haben voll die super Idee, aber wir schaffen es nie die Aufgaben rechtzeitig zu erledigen.” Eine Situation, die vielen bekannt vorkommt, denn oft scheitern gute Projektideen daran, dass nicht allen das Ziel bewusst ist oder Deadlines verpasst werden, weil sie nicht kommuniziert wurden.
Um den Frust von nicht beendeten Projekten und nicht umgesetzten Ideen zu umgehen, könnt ihr in diesem Workshop wichtige Infos zum Thema Projektmanagement lernen. Dabei geht es darum, wie man am besten von der Idee zum Projekt kommt, was und wen man dazu braucht und wie man am Ende sein Ziel erreicht.
In diesem Workshop wollen wir die Grundlagen des Projektmanagements an einem Beispiel erarbeiten. Zudem wird es Raum geben, über eure bereits begonnen Projekte zu sprechen und Tipps mit den Anderen auszutauschen sowie neue Ideen theoretisch durchzuspielen. Bringt daher gerne eure eigenen Projekte und Ideen mit! Im Workshop wird vor allem viel kreativ gearbeitet, denn gutes Projektmanagement macht besonders eins aus: Spaß an der Arbeit!

Workshop mit Ketie Saner

Ketie
ist im Vorstand des Bildungswerks für Schülervertretung und Schülerbeteiligung e.V.. Sie studiert Geoinformation an der Beuth Hochschule für Technik Berlin. Durch langfähriges Engagement in der Schüler*innenvertretung hat sie viele Erfahrungen mit unterschiedlichen Projekten gesammelt.

 

 

 

 

 

Improvisations-Theater

Warum sollte man in diesen Workshop gehen?

Man kann mit einigem Recht behaupten, dass man beim Impro Social Skills wie Eloquenz, Spontaneität, Kreativität und den Mut, vor großen Gruppen aufzutreten, erwirbt. Wer schon einmal ohne Text und ohne Plan vor einem Publikum gestanden ist, das plebejergleich nach Unterhaltung schreit, der weiß, dass ein Referat in der Uni ein Spaziergang ist. Und wer dieses Publikum einmal auf dem Bauch kriechend und Walrosslaute imitierend zur Ekstase gebracht hat, der ist auf jede Peinlichkeit im Leben vorbereitet. Aber wäre das nicht instrumentalistisch gedacht? Improvisationstheater, richtig verstanden, ist L`Art pour l`art, jede Szene ein Juwel des Augenblicks. Improvisationstheater ist eine Kunstform, die aus E und U EU macht und aus ernsthaften jungen Erwachsenen kichernde Quatschköpfe, die sogar den Kindern in ihnen peinlich wären. Vorkenntnisse sind dazu keine nötig, einfach nur Spontanietät und Freude am Lachen.

mit Alexander Demling

Alexander Demling
ist Teilzeitstudent (Politik und Wirtschaftswissenschaften in Heidelberg), Vollzeitjournalist (v.a. SPIEGEL ONLINE) und Vollgas-Improvisateur. Häufige Umzüge erzwangen über die Jahre auch eine gewisse Improgruppen-Promiskuität: Nach “Zinnobergelbes Wunschkonzert” und “Holterdiepolter” in seiner fränkischen Heimat baute er „ImPowisation“ in Heidelberg auf und trainiert nach dem letzten Ortswechsel nun mit dem „Stadtgespräch“ in Hamburg.

 

 

Das Netz nutzen – Webtools zur Kommunikation

Doku aus dem Workshop als padlet

Jeden jederzeit an jedem Ort erreichen können – dieses Versprechen wird mit dem Kommunikationskanal Internet verbunden. Das Ur-Werkzeug E-Mail hält die Stellung, doch die technologische Weiterentwicklung hat neue Werkzeuge und Plattformen entstehen lassen, die die vernetzte Kommunikation und das kollaborative Arbeiten vielfältig erweitert und vereinfacht haben.

Im Workshop werden wir uns beiden Richtungen der Projektkommunikation widmen – nach außen und nach innen. Wie kann Social Media genutzt werden, um eigene Projekte bekannt zu machen? Welche Werkzeuge ermöglichen eine schnelle und ansprechende Publikation im Netz? Wie können Onlinewerkzeuge genutzt werden, um effizient ein Projekt vorzubereiten. Was erleichert die interne Kommunikation und macht Prozesse transparent für alle Teammitglieder?

Social Networks, Twitter, Blogs, Etherpad, Online Offices und mehr werden vorgestellt und natürlich auch praktisch ausprobiert sowie auf ihre Eignung für verschiedene Einsatzszenarien überprüft.

Workshop mit Anika Lampe und Sven Gramstadt


Anika Lampe
hat Angewandte Kulturwissenschaften mit den Schwerpunkten Sprache & Kommunikation, Musik und Kulturinformatik studiert. Sie arbeitet als freie Medienpädagogin und Dozentin mit den Schwerpunkten digitale Medien, Technik & Gesellschaft, Medienkompetenz und Jugendschutz

Sven

Sven Gramstadt
hat Soziale Arbeit und Erwachsenenbildung studiert. Gerade schreibt er an seiner Promotion zu politischer Bildung in
zivilgesellschaftlichen Zusammenhängen. Er war Bildungsreferent bei der Deutschen Jugendfeuerwehr und ist als Dozent für unterschiedliche Themen tätig, wobei Jugendbeteiligung und „irgendwas mit Medien“ zu seinen Steckenpferden gehören.




 

Moderation in Veranstaltungen

Plötzlich steht man vor einer Gruppe junger Menschen und soll die aufkeimende Diskussion in Bahnen lenken. Ins kalte Wasser geschmissen kommen dabei schnell einige Fragen und Unsicherheiten auf:

Wie behalte ich den Überblick? Wie trete ich souverän und zugleich auf Augenhöhe auf? Wie beziehe ich alle Meinungen und Ideen mit ein? Wie öffne und schließe ich eine Diskussion? In welchen Situationen greife ich ein, wann lasse ich dem Geschehen seinen Lauf? Welche Methoden, Tipps und Tricks gibt es bei der Moderation?

Diesen und vielen weiteren Fragen möchten wir mit euch gemeinsam auf den Grund gehen. Wir wollen den Workshop auf eure Bedarfe abgestimmt gestalten und jedem Teilnehmenden die Möglichkeit geben, erlernte Methoden und Theorien gleich einmal in der Praxis anzuwenden, sodass ihr mit einem vollen Methodenkoffer sowie gut vorbereitet und gestärkt in euren nächsten Einsatz gehen könnt.

Workshop mit Friederike Frank

 

Friederike Frank

war als Freiwilligendienstleistende beim SV-Bildungswerk tätig und entwickelte ihre Moderationsfähigkeiten bei vielen verschiedenen Seminaren im Bereich der Schülervertretungsarbeit sowie als freiberufliche Moderatorin. In der Servicestelle Jugendbeteiligung ist sie nun als Projektleitung für die Peer Scout Ausbildung im Programm Think Big zuständig.

 

Der Kampf um die Brache

Foto: Ewelina P?otnicka | Flickr Foto: Ewelina Plotnicka / Flickr

Gärtnern gegen die Gentrifizierung: Für die einen ist das Ökoterror, für die anderen mehr Lebensqualität. In Berlin gibt es über 100 Gartenprojekte, über die Bürger neue Formen der Stadtgestaltung erproben. Wie hängen sicheres Betongold, exklusives Wohnen, urbaner Gemüsebau und subversiver Protest zusammen? Im Interview mit der Soziologin, Autorin und Gartenaktivistin Elisabeth Meyer-Renschhausen von der FU Berlin sprechen wir darüber.

 

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Drei mit dem Rest der Welt

Simeon Wittenberg, Antonia Fedlmeier, Jan Buckenmayer / Foto: Marie Schönig Simeon Wittenberg, Antonia Fedlmeier, Jan Buckenmayer / Foto: Marie Schönig

Lange Zeit wurden Designer auf das Finishing und Aufhübschen dieser Welt reduziert. Aber auch Designer müssen sich heute mit Problemen der Stadtentwicklung befassen. Wir sind ein Forschungsprojekt von drei Designern aus Köln und Teilnehmer der Pfingstakademie. Wir befassen uns mit globalen Herausforderungen der Zukunft. Der Grund: Seit 2007 lebt die halbe Menschheit in Städten. Bis zur Mitte dieses Jahrhundert werden 70 Prozent der Weltbevölkerung in die Städten und Megacities dieses Planeten abwandern. Im Jahre 1950 lebten noch gut 70 Prozent der Menschen auf dem Land. Wir können nicht einfach so weitermachen.
Von Simeon Wittenberg, 24, Designer aus Köln

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„Und die Leute, die nicht hip genug sind, müssen also weg?!“

Foto: Tobias Mittmann / www.jugendfotos.de Foto: Tobias Mittmann / www.jugendfotos.de

Gentrifizierung verändert eine Stadt. Stadtteile werden teurer. Aber was kann man dagegen tun? Diese und weitere Fragen stellt sich die Themengruppe „Sozial(t)räume“ zusammen mit dem Wissenschaftler und Autor Armin Kuhn. Von Laura Schwieren und einem weiteren Teilnehmenden

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