Geocaching als neues Werkstattangebot

Ein neues Werkstattangebot ist 2011 Geocaching.*
Mehr dazu, wie man im Workshop Geocaching vor Ort testen und Ideen für die eigene Projektarbeit sammeln kann, findet ihr in der Werkstattbeschreibung Geocaching.

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PA Werbung gestartet

Im “Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit” setzen wir euer freiwilliges Engagement vom 10. bis 14. Juni in Szene.
Die Bühne: die Pfingstakademie Jugendbeteiligung 2011 im wannseeFORUM.
Die Darsteller: ihr!
Unser Stück trägt den Titel:
“Partizipation zwischen Lust und Frust”.

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Politischer Diskussionsabend: Partizipation zwischen Lust oder Frust?

Wieso, weshalb, warum sollte man sich eigentlich (nicht) engagieren?! Und wie sehen die Bedingungen für ehrenamtliches Engagement aus?

Das „Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit“ – ein Jahr der Veränderung im freiwilligen Engagement?
In der Theorie sieht es mit der Einführung des „Bundesfreiwilligendienstes“ ganz danach aus. Aber wie verhält es sich in der Praxis? Ehrenamt – „in“ oder „out“? Qual (o)der Wahl?
„Partizipation zwischen Lust und Frust“: Im Rahmen des Diskussionsabends mit ExpertInnen aus Politik und Praxis … Weiterlesen »

Diskussion zur PA 2011 “Pimp my Ehrenamt…”

Im Europäischen “Jahr der Freiwilligentätigkeit” steht die Pfingstakademie Jugendbeteiligung vom 10.06. bis 14.06.11 unter dem Motto: “Partizipation zwischen Lust und Frust”

Diskutiert dazu eure Erfahrungen und Wünsche zu Frust und Lust am Ehrenamt,macht mit bei der Diskussion auf Facebook:
Pimp my Ehrenamt: Was hindert dich, dich ehrenamtlich zu engagieren; was motiviert dich dazu?


Im Rahmen des Diskussionsabends mit ExpertInnen aus Politik und Praxis wollen wir uns dann auf der Pfingstakademie mit aktuellen Fragestellungen, Möglichkeiten und Problemen von ehrenamtlichem Engagement auseinandersetzen. Erste Fragen haben wir hier gesammelt.

Programm 2011

Freitag, 10. Juni 2011

17.00 Uhr
Eintreffen, Imbiss und informelles Kennenlernen

19.00 Uhr
Vorstellungsrunde: Organisationsteam, Teilnehmende und Akademieprogramm

19.30 Uhr
Einführung in die Pfingstakademie und Vorstellung von TeilnehmerInnen-Projekten

anschl.
Gemeinsames Abendprogramm

 

Samstag, 11. Juni 2011

09.30 Uhr
Plenum
Vorstellung der drei Querschnittsthemen

anschl.
Inputs in den Querschnittsthemen-AGs

14.30 Uhr
Diskussion in den Querschnittsthemen-AGs

abends
Festliches Buffet

anschl.
Politischer Diskussionsabend mit ExpertInnen aus Praxis und Politik

 

Diskussionsgäste:

Dr. Ansgar Klein
Geschäftsführer des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement

Thimo Valentin Schmitt-Lord
Vorstand der Bayer-Stiftung

Anton Jordans
Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

Sascha Steuer
Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion

Moderation:
Sascha Schlegel
MotorFM


Sonntag, 12. Juni 2011

09.30 Uhr
Plenum

anschl.
Werkzeuge-AGs

14.00 Uhr
Werkzeuge-AGs (Fortsetzung vom Vormittag)

abends
optional: Besuch des mulitkulturellen Umzugs „Karneval der Kulturen“

 

Montag, 13. Juni 2011

09.30 Uhr
Plenum

anschl.
Werkzeuge-AGs

14.30 Uhr
Werkzeuge-AGs (Fortsetzung vom Vormittag)

abends
Gemeinsamer Abschlussabend, an der Havel oder im Haus

 

Dienstag, 14. Juni 2011

09.30 Uhr
Plenum

anschl.
Vorbereitung der Berichte aus den AGs und möglicher neuer Projektideen

11.00 Uhr
Plenum:
Berichterstattung und Vorstellung möglicher verabredeter Projekte

13.00 Uhr
Abreise nach dem gemeinsamen Mittagessen

Werkzeug-AGs 2011

In den Werkzeuge-AGs könnt ihr eure methodischen Fähigkeiten verbessern.

Werkzeug-AGs 2011

 

 

Campaigning – Von den Grundlagen zur konkreten Ehrenamts-Kampagne

Egal ob „Atomkraft nein danke“, die Aids-Schleife, „Mach’s mit“ Kondome, „Schau hin“ gegen Gewalt oder „5amTag“ für gesunde Ernährung – Kampagnen prägen unseren Alltag.
Doch, was ist das eigentliche, eine Kampagne? Welche Formen kann sie annehmen? Wie wird sie erfolgreich geplant und durchgeführt, um besonders viele Menschen zu erreichen?
Fragen über Fragen. Antworten wollen wir im Campaigning-Workshop finden.
Neben der Grundlagenvermittlung durch eine erfahrene Campaignerin, entwickeln wir am Beispiel der „Jugendengagementkampagne“ der Servicestelle Jugendbeteiligung eine mögliche Ausgestaltung in Form von mitreißenden Aktions- und Veranstaltungsideen, Slogans, Layouts und allem was dazu gehört.

Mit Laura Valetukeviciute und VertreterInnen der Servicestelle Jugendbeteiligung als Campaigning-Team der diesjährigen Pfingstakademie.



Laura Valetukeviciute
ist Doktorandin in Sozialwissenschaften im Themenfeld Soziale Bewegungen und im Verein  “Gemeingut in BürgerInnen-Hand”
Konkrete Kampagnenarbeit macht sie seit 2008:
zuerst im  Rahmen von attac (Planung und Durchführung der bundesweiten Speaker-Tour zum Thema  European Parnership Agreements”, Aktionstage gegen die Geheimhaltung bei den Public Private Partnership (PPP)-Verträgen und Speaker-Tour zum Thema PPP der “PPP-Irrweg-Kampagne”) und seit Ende 2010 im Verein Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB).
Das Startprojekt von GiB war die Mobilisierungskampagne “Wollt ihr wissen” zum Volksentscheid für die Offenlegung der Verträge zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe.
tätig. Mit den Strukturen der ehrenamtlichen Arbeit hat sie sich während ihres Studiums an der Universität Vilnius (Litauen) befasst und Schulungen dazu für die Studenten und Schüler durchgeführt.

 


Die Servicestelle Jugendbeteiligung
versteht sich als Dienstleisterin für Jugendengagement und Jugendbeteiligung. Wir machen jugendliches Engagement möglich, indem wir junge Menschen über beteiligungsrelevante Inhalte informieren und Jugendinitiativen bzw. lokale Projekte vernetzen.
Ziel unseres Wirkens ist insbesondere die Professionalisierung unabhängiger jugendlicher Projektarbeit. Als bundesweite Organisation setzen wir uns zudem politisch für engagementförderliche Rahmenbedingungen ein und stehen jungen Erwachsenen in ihrer ehrenamtlichen Arbeit mit Rat und Tat zur Seite.

 

 

Fundraising konkret: Methoden und Training zur Projektfinanzierung

Das Geld liegt auf der Straße – ihr müsst es Euch nur nehmen. Eine Aussage vieler die erfolgreich Fundraising betreiben. Doch welche Methoden sind die richtigen? Wie verkaufe ich mein Projekt potentiellen Sponsoren, wie überzeuge ich?

Doch Fundraising ist mehr als nur Sponsorensuche. Barack Obama machte es in seinem Präsidentsschaftswahlkampf vor: Durch Kleinstspenden sammelte er Millionen ein. Welche Wege gibt es für mein Projekt Kleinstspenden zu nutzen? Wie funktionieren sie? Und was bedeuten Micropayment oder Mobilepayment?

Der Workshop “Fundraising konkret” wird Euch ein komplettes und praktisch orientiertes Training bieten. Hier geht es nicht nur um die Theorie – es geht darum eure Fähigkeiten auch praktisch zu trainieren.

Stephan Schilling
ist managing partner der Berliner Kommunikationsagentur Dieckmann & Schilling. Er hat Management & Economics an der Ruhr-Universität Bochum studiert und ist durch sein ehrenamtliches Engagement selbst erfahrener Fundraiser. Eines seiner Fachgebiete ist die Mobile Industry. So berät er diverse Unternehmen und Organisationen in Fragen des Web 2.0 und der Umsetzung von mobilen Strategien.


 



Projektmanagement

Projekte hier – Projekte da. Jeder arbeitet mit, oft weiß keiner womit es angefangen hat und nicht allen ist das Ziel klar. Um den Frust von nicht beendeten Projekten und nicht umgesetzten Ideen zu umgehen, könnt ihr in diesem Workshop wichtige Infos zum Thema Projektmanagement lernen. Dabei geht es darum, wie man am besten von der Idee zum Projekt kommt, was und wen man dazu braucht und wie man am Ende sein Ziel erreicht.
Wir wollen euch die Basics des Projektmanagements vermitteln doch dabei nicht bei der Theorie bleiben. Ihr sollt ja schließlich eure Projekte und Projektideen in die Praxis umsetzten. Deshalb soll anhand von einem Beispielprojekt ein Konzept entwickelt werden. Auch gibt es die Möglichkeit eure schon angefangen Projekte zu besprechen und neue Ideen theoretisch durchzuspielen.

Mit: Manuela Demel und David Weigend


Manuela Demel
ist 23 Jahre alt, studiert Kulturwissenschaften an der Europa-Universität Viadrina und managed daneben normalerweise größere und kleinere internationale Projekte mit verschiedenen Gruppen und in verschiedenen Initiativen und Vereinen.
Dadurch kennt sie sich besonders mit den Tücken des Internationalen Projektmanagement aus.
Mit der Jugendbeteiligungsarbeit hat sie während ihrer Schulzeit in einem Jugendgemeinderat in Baden-Württemberg begonnen. Bei der Pfingstakademie war sie schon ein paar Mal als Teilnehmerin dabei.

 


David Weigend
ist im Vorstand des Bildungswerks für Schülervertretung und Schülerbeteiligung. Er studiert Volkswirtschaft an der Freien Universität in Berlin und ist Student an der D-School des Hasso Plattner-Instituts in Potsdam. David arbeitet als freier Trainer und Moderator. Durch sein jahrelanges Engagement im Jugendbeteiligungsbereich kann er auf einen großen Schatz an Ideen, Erfahrungen und Tipps zurückgreifen.

 

 

 

Netzwerkmanagement: Erfolgreiche Vernetzung on- und offline!

Zusammen ist man weniger allein – und kann auch mehr bewegen! Aber wie baut man ein Netzwerk auf und betreut es so, dass Motivation und Spaß den Mitgliedern nicht verloren gehen? Das wollen wir, Jan Bergner und Johannes Raffel vom Youth Bank Deutschland e.V., mit Euch diskutieren. Wir betreuen ein Netzwerk von rund 100 ehrenamtlich-aktiven Jugendlichen in Deutschland und wollen Euch an unseren Erfahrungen teilhaben lassen. Dabei werden wir sowohl über Vernetzung durch persönliche Treffen als auch im Internet und bei Telefonkonferenzen sprechen. Wie viel offline-Vernetzung brauchen Netzwerke heutzutage noch? Wie finde ich Nachwuchs? Wie viel Strukturen müssen geschaffen werden? Wenn Ihr diese und andere Fragen diskutieren wollt, seid Ihr herzlich zu unserem Workshop eingeladen!


Mit Johannes Raffel und Jan Bergner

vom Verein Youth Bank Deutschland
Jan und Johannes engagieren sich tagtäglich für das bundesweite Youth Bank Netzwerk. Youth Banks sind Jugendinitiativen, die vor Ort Gleichaltrige bei ihrer Projektidee mit Know-How, Kontakten und Geld (50-400 Euro) unterstützen. 15 Youth Banks und rund 100 ehrenamtlich-aktive Jugendliche bilden das Netzwerk. Jan (20) macht sein Freiwilliges Soziales Jahr bei Youth Bank, Johannes (26) ist hauptamtlicher Geschäftsführer im Bundesbüro. www.youthbank.de

 

 

 

Veranstaltungs- und Diskussionsmoderation

Ob es um eine Abendveranstaltung geht oder eine Podiumsdiskussion – wie gelingt eine erfolgreiche Moderation?

Im Workshop analysieren wir Beispiel-Moderationen und versuchen es selbst: Wie spricht man so, dass andere gerne zuhören? Welche Rolle muss ein Moderator in der Diskussion einnehmen? Wie tritt man professionell auf? Wie bleibt man trotz Nervosität authentisch? Wie sollte eine Moderation strukturiert und vorbereitet werden?

 

Karin Schädler, 30,
arbeitet als freie Journalistin in Berlin und zeitweilig in Kairo – vor allem zu Integrations- und Auslandsthemen und als Seminarleiterin in der internationalen Jugendarbeit. Sie leitet den Alumni-Verein der Berliner Journalistenschule.

 

 

 

Geocaching

Geocaching bezeichnet einen modernen Sport, bei dem Satellitentechnik und Natur zusammenkommen. Ziel ist es, mit Hilfe von GPS-Geräten eine versteckte Box, den sogennanten Cache, irgendwo in der Natur oder auch in der Stadt zu finden. Es folgt also dem Prinzip der altbekannten Schnitzeljagd – allerding durch Namen, Anglizismen und Ausstattung auf einem Level, das auch für “Große” interessant ist und fasziniert.

Daher eignet es sich auch ideal, um Bildungsinhalte wie z.B. zur Umweltverschmutzung in Projekten aufzugreifen oder um interessante lokale Geschichten Schritt fuer Schritt zu erzaehlen und diese so Menschen naeher zu bringen.

Im Geocachingworkshop probiert ihr die “Schatzsuche” mit GPS-Gerät selbst aus und legt, d.h. versteckt, selbst einen Cache. So könnt ihr testen, wie Geocaching funktioniert und ob ihr selbst Geocachingprojekte entwickeln wollt.

Johannes Kolbe, (20),
Student der Physik an der HU Berlin. Konzipierte und fuehrte im letzten Jahr im Rahmen seines FSJ Kultur bei der Stiftung Demokratische Jugend mehrere Geocachingaktionen mit Jugendlichen durch. Auch nach dem Freiwilligen Jahr bleibt er dem Geocaching treu und hält Vortraege zu dem Thema auf verschiedenen Veranstaltungen. Da Geocaching aber vor allem erlebt werden muss,  fuehrt er auch Workshops mit Interessierten durch, in denen sich jeder am Cachen versuchen darf.

 

 

 

 

Politisches Kabarett

Gründe für Frust gibt es in Politik und Gesellschaft zur Genüge. Ändern kann man aber nur mit Lust! Wir sagen ja zu Partizipation abseits von Partei- und Karrieredenken.

Kabarett macht sich lustig. Ganz bewusst. Und vieles kann man doch auch wirklich nicht mehr ernst nehmen!  Man muss es einfach weglachen. Also: auf  zu den Waffen der Satire! Oder um mit Brecht zu sprechen: „Die Welt retten und Spaß dabei haben.“

Wir schreiben und spielen eigene Texte. Bringt Themen mit, die Euch so richtig nerven!

 

Sven Laude
ist unter anderem „Jugendfunktionär“ am Berliner Kabarett-Theater DISTEL. Das macht er zwar freiwillig aber nicht ehrenamtlich. Deshalb findet er seinen Job auch ziemlich attraktiv. Bis dahin war es aber ein langer Weg. Auch über den äußerst lehrreichen „Umweg“ des Ehrenamts. Manches zahlt sich eben erst später aus…die berufliche Odyssee begann mit dem Schauspielstudium und einem Jahr als Bühnenkünstler. Die Rente noch in weiter Ferne wissend, gab es noch mal einen Neustart. Als Quereinsteiger wurde er Produktionsleiter und Koordinator für internationale Theaternetzwerke. Nach einer Weiterbildung zum Kulturmanager kam er als Sonderbeauftragter für satirische Außenbeziehungen zur DISTEL und betreut nun Schulen und Jugendprojekte.

 

 

Stimmbildung: Gekonnter Einsatz von Atmung und Stimme

Jeder Mensch besitzt sein eigenes Instrument in sich und ist sich über dessen Lautstärke oft gar nicht bewusst. Unsere Stimme gibt uns die Möglichkeit zu kommunizieren. Sie formt Sprache und Gefühle und ist somit dafür verantwortlich, das nach außen zu transportieren, was in uns vorgeht. Was also tun, wenn es einem dann mal die Sprache verschlägt und die Stimme im Halse stecken bleibt? Den Mund verschließen und lieber gar nichts sagen? –Das geht auch anders! Mit der richtigen Technik ist fast alles möglich und der Frosch im Hals kann runtergeschluckt werden.

Der Workshop „Stimmbildung: gekonnter Einsatz von Atmung und Stimme“ bietet die Möglichkeit seine eigene Stimme und dessen Aussagefähigkeit einmal genauer zu beobachten und kennenzulernen. Außerdem wird der Umgang mit der Stimme in Stresssituationen wie Bühne, Vortrag oder Moderation anhand von Basistechniken zur Atem-, und Sprechtechnik geschult.

Sophie-Luise Alfter
ist ausgebildete Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin. Während der Ausbildung hat sie u.A. mit Laientheatergruppen gearbeitet und selbst sprecherisch und sängerisch  auf der Bühne gestanden. Stresssituationen auf der Bühne sind ihr also selbst sehr vertraut. Desweiterem hat Sophie-Luise Alfter ein dreimonatiges Praktikum bei einem Hamburger Radiosender absolviert, bei dem sie ebenfalls selbst sprecherisch tätig war und Grundlagen im Mikrofonsprechen erhalten habe. Seit einem halben Jahr arbeitet Sophie-Luise Alfter als Sprachtherapeutin in einer logopädischen Praxis in Hamburg. Schwerpunkte in der Therapie sind z.B. Ausspracheprobleme wie Lispeln,  Stottern oder Wortfindungsstörungen.

 

 

Dokumentation im Blog

Dieses Angebot ist eine durchgängige akademiebegleitende Werkzeuge-AG für journalistisch interessierte Jugendliche.
Ziel ist es , während der Pfingstakadmemie Artikel, Umfragen und mehr zu den einzelnen Programmpunkten, den Inhalten und Beteiligten zu produzieren, dabei die Stimmung einzufangen und damit ein Dokublog zu füllen. Anleitung zum journalistischen Schreiben erhaltet ihr von Medienprofis.

mit Jens Thomas, Dipl. Soziologe, Journalist u.a. polli-magazin.de und
Andreas Weiland, Vorstandsmitglied der Jugendpresse Deutschland, Macher von politik organge, Blogger u.a. ohrenflimmern.de und Gast-Redakteur bei der Berliner Gazette

Querschnittsthemen 2011

 

 

  • Internet, freier Datenfluss und Demokratie: Wem gehört das Netz?

„Architektur des Internets – Zwischen Freiheit, Gleichheit und Sicherheit“

Das Internet und die Digitalisierung haben unseren Alltag, unsere Gewohnheiten, unsere Gesellschaft verändert und ermöglichen Ungeahntes. Wir können durch das Internet auf eine Fülle an Tools zurückgreifen, mit denen wir demokratische Freiheiten leben können. So bietet Wikipedia einen unendlichen Wissensschatz, soziale Netzwerke bieten neue Möglichkeiten der Kommunikation, mit Projekten wie Wikileaks verbindet sich die Hoffnung auf Informationsfreiheit, der Zugang zu und die Schaffung von kreativen Werken wird durch Creative Commons erleichtert und Twitter bot in Zeiten politischer Revolutionen zeitweise eine sichere Kommunikation.

Gleichzeitig werden in der Netzpolitik vielfältige Versuche der (staatlichen) Regulierung des digitalen Raums diskutiert. Mit technischen und rechtlichen Mitteln, wie der Vorratsdatenspeicherung, den sogenannten Internetsperren, dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag oder der Aufgabe der sogenannten Netzneutralität greift die Politik stark in die Architektur des Internets ein. Die Architektur des Internets ist politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich so umkämpft wie nie zuvor. Höchste Zeit also über die Infrastruktur des Internets, über wichtige Akteure und die Gestaltungsspielräume online wie offline zu diskutieren. Gemeinsam wollen wir die Fragen beantworten: Was bedeutet Web 2.0? Was ist Netzpolitik? Was für Möglichkeiten der Selbstregulierung gibt es? Wem gehört eigentlich das Netz?


Referent: Chris Piallat (26)
Er ist freier Autor und Redakteur bei der „Berliner Gazette“. Zuvor hat er Politikwissenschaft (M.A.) in den USA und am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin studiert und war u.a. für die documenta XII und die Heinrich-Böll-Stiftung tätig. Seine inhaltlichen Schwerpunkte sind Netzpolitik, Kulturpolitik und geistige Eigentumsrechte.



    • Energiewende und Klimawandel: Welche Verantwortung trägt die junge Generation?

 

Nicht erst seit der Katastrophe in Fukushima ist klar: Energiepolitik ist eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Klimawandel und steigende Rohstoffknappheiten fordern einen radikalen Umbau unserer Energieversorgungsstruktur ein. Die erste Insel im Golf von Bengalen ist bereits dem steigenden Meeresspiegel zum Opfer gefallen. Klimaflüchtlinge, Desertifikation und steigende Lebensmittelpreise stellen neue Gerechtigkeitsfragen für die Zukunft.

Die weltweiten Klimaverhandlungen sind seit Kopenhagen ins Stocken geraten und die weltweiten Emissionen steigen weiterhin an. Auch das  als Vorreiter betrachtete Deutschland bezieht gerade mal 18% seines Stromverbrauchs aus Erneuerbaren Energien.

Doch wohin soll der Weg gehen? Welche Rolle spielen Kategorien wie Zentralität vs. Dezentralität, Kosten vs. Preise, technologischer Fortschritt vs. Pfadabhängigkeit? und welche  Rolle spielt die junge Generation für den Erfolg, aber auch für die Betroffenheit von heutigen Entscheidungen in der Energiepolitik?

Referentin: Ingrid Nestle,
geboren 1977 in Schwäbisch Gmünd, ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages und dort Sprecherin für Energiewirtschaft der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Sie ist Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie und stellv. Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung.

 

Ingrid Nestle studierte 1998 bis 2003 an der Uni Flensburg „Energie- und Umweltmanagement“ und ist Diplom-Wirtschaftsingenieurin mit Schwerpunkt „Nachhaltige Energieversorgung“.
2004 bis 2009 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Flensburg im Fachbereich „Energie- und Umweltmanagement“ bei Prof. Hohmeyer. Zur Zeit promoviert sie  an den Universitäten Flensburg und Cambridge zu den Kosten des Klimawandels.


Moderatorin: Saskia Ellenbeck, (27)
Studium der Politik, VWL und Soziologie in Aachen, Bordeaux und Potsdam. Magisterarbeit am Institut für Klimafolgenforschung/Potsdam über DESERTEC,  2009 Mitarbeit bei REN21 (GTZ) in Paris, zur Zeit wissenschaftliche Mitarbeiterin der klima- und energiepolitischen Sprecherin der Grünen in NRW, Wibke Brems.

 

 


  • Projekte, Demos, Volksentscheide: Wie viel außerparlamentarische Beteiligung „verträgt“ unsere Demokratie?

Stuttgart 21″ ist im vergangenen Jahr wohl das Sinnbild für eine direkte Einmischung in den Demokratieprozess geworden. Das Forum für nachhaltige Entwicklung der deutschen Wirtschaft, econsense, trug dieser Entwicklung mit einer Diskussion zum Thema “Von NIMBY bis BANANA – Infrastrukturprojekte in den Medien” bei der Verleihung ihres Journalistenpreises 2010 rechnung. NIMBY und BANANA? NIMBY – Not in my Backyard und BANANA – Built absolutely nothing anywhere near anyone/anything.

Sind also alle die ihren Mund aufmachen und Probleme ansprechen am Ende nur “Wutbürger”? Oder steckt doch mehr hinter diesen Ent-
wicklungen? In Stuttgart soll es nun ein Volksentscheid richten – der aber wohl wegen der formalen Voraussetzungen bereits zum Scheitern verurteilt ist. Die formalen Voraussetzungen legt die Politik fest.

 

Referent: Stephan Schilling
Er ist managing partner der Berliner Kommunikationsagentur Dieckmann & Schilling. Er hat Management & Economics an der Ruhr-Universität Bochum studiert und sich bereits in vielen Partizipationsprojekten engagiert. So war er von 2003 – 2005 Jugendstadtpräsident der Stadt Flensburg, hat sich mehrere Jahre im Youth Bank Programm beteiligt und hat in vielen weiteren bundes- und europaweiten Projekten zum Thema Beteiligung von Jugendlichen mitgewirkt.

 


Querschnittsthemen- und WerkzeugAGs 2011

Die Schwerpunkte der QuerschnittsthemenAGs und der WerkzeugAGs für 2011 stehen fest.

Auf diese Arbeitsgruppen könnt ihr euch dieses Jahr freuen:

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Pfingstakademie 2010: Wir tanzen sogar im Regen

Am 21. Mai 2010 startete die „Pfingstakademie Jugendbeteiligung“ im Berliner wannseeFORUM. Das Motto in diesem Jahr: „Partizipation in der iGeneration.

Von Ursel Nowak Delgado und Esther Chase

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Oh weia, der Flyer

Layout ist in und sollte durchdacht sein. Was muss ich beachten, wenn ich mein Projekt per Flyer vermarkten will? Hier kommen die sechs besten Tipps aus dem Hause „Pfingstakademie“. Gratis und direkt.

Von Janine Zschoche

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