Oh weia, der Flyer
Layout ist in und sollte durchdacht sein. Was muss ich beachten, wenn ich mein Projekt per Flyer vermarkten will? Hier kommen die sechs besten Tipps aus dem Hause „Pfingstakademie“. Gratis und direkt.
Von Janine Zschoche
Ihr organisiert eine Veranstaltung und wollt, dass sehr viele Leute teilnehmen. Ihr möchtet dieses Projekt gut promoten. Aber ihr habt keine Ahnung wie. Tja, so ist das eben. Was tun? Im Workshop „Layout für Printprodukte“ auf der Pfingstakademie, geleitet von Michael Metzger, gab es Gelegenheit, mehr über das perfekte Flyer-Layout zu erfahren. Ihr konntet leider nicht dabei sein? Kein Problem! Hier die wichtigsten Informationen.
Zielgruppe festlegen
Zunächst müsst ihr festlegen, welche Zielgruppe ihr ansprechen möchtet. Nur so ist es möglich, die Flyer eurem Publikum schmackhaft zu machen und ihr Interesse zu wecken. Denn das ist das oberste Ziel. Wie erreicht ihr das? Indem ihr durch die Gestaltung und Verwendung ansprechender Motive eurem Flyer Aufmerksamkeit verleiht.
Ins Auge springen, aua!
Geschafft habt ihr es, wenn der Flyer aus einer Menge von über 20 oder mehr Flyern sofort ins Auge springt. Außerdem muss der Flyer Emotionen wecken. Das Zielpublikum muss durch das Layout Lust bekommen auf eure Veranstaltung zu gehen! Beschränkt euch bei dem Text nur auf die wichtigsten Informationen. Die Kontaktdaten, wie Email-Adresse oder Homepage dürfen auf keine Fall fehlen.
Arial oder Calibri
Solltet ihr mehr Text auf den Flyer schreiben, achtet dann bitte (!) darauf, dass ihr den Zeilenabstand auf mindestens 1,5 cm vergrößert. Eine Unterüberschrift sollte es auf keinen Fall geben. Habt ihr den Text, müsst ihr die richtige Schrift wählen. Für die Überschrift bzw. Hauptaussage bietet sich „Arial“ oder „Calibri“ an. Diese Schriftarten sind zwar eher schlicht, aber dafür dynamisch. Das bedeutet, Texte in dieser Form lassen sich sehr leicht lesen. Dies spricht insbesondere die Jugendlichen an.
Buchstaben mit Füßen, Flyer mit Format
Für einen Fließtext sind Serifenschriften geeigneter. Beispielsweise „Times New Roman“ oder „Georgia“. Dadurch, dass die Buchstaben am unteren Ende aussehen, als hätten sie Füße, fällt es den Augen leichter in einer Zeile zu bleiben und nicht zu verrutschen. Dies macht das Lesen einfacher und schneller verständlich. Die Schrift solltet ihr zusätzlich auf die verwendeten grafischen Motive abstimmen. Zum Beispiel könnt ihr für einem Kartoon „Comic Sans MS“ verwenden.
Kontraste bilden, die Hauptaussage transportieren
Wenn der Text formatiert ist, habt ihr nur noch die grafische Gestaltung vor euch. Hierbei ist es wichtig, dass ihr Kontraste bildet und koloriert. Allerdings dürft ihr nicht zu viele Farben verwenden. Wenn ihr euren Flyer mit Grafiken aufpeppen wollt, sollten sie thematisch die Hauptaussage transportieren.
Et voilà: euer Flyer ist fertig!
Aber aufgepasst: Eine große Grafik ist ansprechender als drei kleine Grafiken! Werden mehrere Motive verwendet, kann es schnell passieren, dass der Flyer überladen aussieht! Gut ist es, wenn ihr Motive mit Wiedererkennungswert gebraucht. So bleibt euer Flyer länger in Erinnerung. Habt ihr jetzt alle Elemente, so müsst ihr sie noch ausrichten, damit alles perfekt zur Geltung kommt. Und et voilà euer Flyer ist fertig! Hier könnt ihr noch mal drei Beispiele sehen von mehr oder weniger gelungenen Flyern:
Während des Workshops hatten die Teilnehmer die Chance unter Anleitung von Michael Metzger Flyer selbst zu erstellen. Verwendet wurden die kostenlosen Softwares Scribus und Gimb.
Do’s:
Nur die wichtigsten Information auf den Flyer
Verwenden eines Blickfangs
Auswahl eines zur Message passendes Motiv
Don’ts:
Verwendung von zu vielen Grafiken
Zu viel Text mit zu viel Information
Einsetzen von mehreren Farben
Links:
http:// scribus.softonic.de
http://www.open-source-links.fischer-cg.de/2007/07/26/gimb-bildbearbeitung/
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