Nachhaltige Bilder statt wilde Farbschlachten
Im Workshop “Projektmanagement” lernten die TeilnehmerInnen, ihren Ideen Struktur zu geben und sie zu richtigen Projekten zu machen. Damit sie die Zukunft mitgestalten können, anstatt nur ein Teil von ihr zu sein.
Von Leonie Geiger
Die Behauptung, dass es keine engagierten Jugendlichen mehr gäbe und alle grundsätzlich politikverdrossen seien, können wir als die Teilnehmer der Pfingstakademie stolz widerlegen. Bereits am Freitag, als wir die Möglichkeit bekamen, unsere eigenen Projekte vorzustellen, zeigte sich in der Vielfalt der vorgestellten Initiativen, dass wir eine bessere Zukunft gestalten können.
Ein gutes und nachhaltiges Bild schaffen
Einige Werkzeug-AGs gaben uns die Möglichkeit, mit Experten zu erarbeiten, wie man Projekte professionell planen und auch langfristig umsetzen kann. Die rege Teilnahme an diesen Workshops und die positive Resonanz sind für mich klare Anzeichen dafür, dass unsere Generation sehr wohl etwas verändern will. Und vor allem auch dafür, dass sie lernen will, wie man etwas verändern kann. Ausgestattet mit Pinsel, Farbe und Photoshop malen wir alle mit am Bild unserer Welt. Dafür brauchen Menschen, die uns zeigen, ein gutes und nachhaltiges Bild zu kreieren, das nicht einfach wieder überpinselt werden kann.
Servicestelle Jugendbeteiligung bringt Klarheit
Die Vorstellung, Teil des Bildes zu sein, soll nicht in einer wilden Farbschlacht enden oder gar nur eine Illusion bleiben. Dazu tragen Julien Ziemnicki und Matthias Köpke auch mit ihrem Workshop über Projektmanagement bei und verhindern somit ein zu buntes Treiben auf der Leinwand. Beide sind von der „Servicestelle Jugendbeteiligung“, die hauptsächlich die Vernetzung von aktiven und engagierten Jugendlichen fördert.
In ihrem Workshop helfen Ziemnicki und Köpke, den Jugendlichen bei ihren Projekten konkrete Ziele und eine Zeitplanung zu erarbeiten. Sie zeigen aber auch die Hoch- und Tiefphasen der Motivation auf und nennen die typischen Probleme bei der Erarbeitung eines Projekts sowie die Vorteile von Kooperationen.
Sommerfest mit musikalischer Umrahmung
Für Laura und Melissa aus Speyer, beide 16 Jahre jung, war der Workshop sehr nützlich. Sie sind sich sicher, dass sie jetzt ein Projekt wesentlich besser planen, überschauen und strukturieren können. Als besonders hilfreich empfanden sie die eigenständige Arbeit in Gruppen. Nun fühlen sich Laura und Melissa für ihr eigenes Projektmanagement gewappnet. Stolz erzählen die Schülerinnen noch, dass sie „in naher Zukunft“ ein Sommerfest mit musikalischem Rahmen planen.
Hilfe für eine bunte Welt
Wir können darauf gespannt sein und danken Julien Ziemnicki und Matthias Köpke dafür, dass sie uns helfen, die Welt bunter und mit unseren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Und falls ihr professionelle „Tipps und Tricks“ braucht, scheut nicht, die beiden zu kontaktieren- j.ziemnicki@jugendbeteiligung.info / m.koepke@jugendbeteiligung.info
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