Gärtnern gegen die Gentrifizierung: Für die einen ist das Ökoterror, für die anderen mehr Lebensqualität. In Berlin gibt es über 100 Gartenprojekte, über die Bürger neue Formen der Stadtgestaltung erproben. Wie hängen sicheres Betongold, exklusives Wohnen, urbaner Gemüsebau und subversiver Protest zusammen? Im Interview mit der Soziologin, Autorin und Gartenaktivistin Elisabeth Meyer-Renschhausen von der FU Berlin sprechen wir darüber.
Wo hört Verdrängung auf, wo fängt soziale Stadt an? Welche Stadtentwicklung braucht es für junge Bürgerinnen und Bürger in der Zukunft? Wir sprachen mit der Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert von der SPD-Fraktion.
Simeon Wittenberg, Antonia Fedlmeier, Jan Buckenmayer / Foto: Marie Schönig
Lange Zeit wurden Designer auf das Finishing und Aufhübschen dieser Welt reduziert. Aber auch Designer müssen sich heute mit Problemen der Stadtentwicklung befassen. Wir sind ein Forschungsprojekt von drei Designern aus Köln und Teilnehmer der Pfingstakademie. Wir befassen uns mit globalen Herausforderungen der Zukunft. Der Grund: Seit 2007 lebt die halbe Menschheit in Städten. Bis zur Mitte dieses Jahrhundert werden 70 Prozent der Weltbevölkerung in die Städten und Megacities dieses Planeten abwandern. Im Jahre 1950 lebten noch gut 70 Prozent der Menschen auf dem Land. Wir können nicht einfach so weitermachen. Von Simeon Wittenberg, 24, Designer aus Köln
Gentrifizierung verändert eine Stadt. Stadtteile werden teurer. Aber was kann man dagegen tun? Diese und weitere Fragen stellt sich die Themengruppe “Sozial(t)räume” zusammen mit dem Wissenschaftler und Autor Armin Kuhn. Von Lovis Sand (18 Jahre, will von der Kieler Küste in die weite Welt hinaus) und Laura Schwieren
Sie machen es selbst: Sie legen Gärten an und verändern das Stadtbild. Urban Gardening hat sich in der Gesellschaft etabliert.Von Leonore Donath (17 Jahre, kommt aus der Weltstadt Jena, derzeit zu Besuch im hippen Dorf Berlin) Weiterlesen »
Die Musik ertönt und alle laufen herum. Nein, die Teilnehmer spielen nicht die Reise nach Jerusalem, sondern befinden sich in einem World Café. Drei Themen, neun Diskussionstische und dreimal 20 Minuten Zeit: Das ist der Rahmen dieser Methode. Rund 60 Jugendliche bewegen sich zwischen Jugend(t)räumen, Sozial(t)räumen und Öko(t)räumen – die Themen der diesjährigen Pfingstakademie Jugendbeteiligung. Von Julian Heck
Jugendliche werden bei politischen Entscheidungen oft zur Dekoration missbraucht. Wenn beim Bau eines Outdoor-Klettergerüstes in der Stadt Jugendliche lediglich die Trittsteine anbringen dürfen, kann man nicht von Jugendbeteiligung sprechen. In der Themengruppe “Jugend(t)räume” erklärt Projekteberater Steffen Präger wie echte Jugendbeteiligung aussieht und was man tun kann, um sich Freiräume in der Kommune zu schaffen.Von Georg Mastritsch
Was macht man, wenn die Sonne scheint und man direkt an einem See sitzt? Richtig: man versucht mit anderen Jugendlichen zusammen, Themen und Projekte zu finden, über die man sprechen kann. Schon zum zweiten Mal erproben die Teilnehmer der Pfingstakademie die Tagungs-Methode “Barcamp“, um sich über aktuelle Projekte, interessante Kommunikationstools, politische Spiele oder einfach auch PowerPoint-Karaoke und Sächsisch auszutauschen. Insgesamt wurden 15 Sessions angeboten und hier finden sich einige Ergebnisse: Weiterlesen »
Foto: Simeon Wittenberg Wenn das Projektmanagement nicht stimmt, kann auch aus einer tollen Idee ein schlechtes Projekt werden. Damit das nicht passiert, haben Ketie und Angelo den passenden Workshop angeboten – mit so viel Theorie wie nötig und so viel Praxis wie möglich.Von Julian Heck Weiterlesen »